Femto-LASIK

Die LASIK (Laser-in-situ-Keratomileusis) gehört längst zu den Standardeingriffen in der Augenheilkunde und ist weltweit das am häufigsten angewandte Laserverfahren, um Fehlsichtigkeit zu beheben. Schon seit mehr als 25 Jahren ist die risikoarme Behandlungsmethode aus der augenärztlichen Praxis nicht mehr wegzudenken. Noch schonender als das bewährte LASIK-Verfahren ist die moderne Femto-LASIK, die komplett ohne mechanische Hilfsmittel (einem Mikrokeratom) auskommt.

Bei LASIK und auch Femto-LASIK präpariert der Operateur zunächst einen hauchdünnen Hornhautdeckel, Flap genannt, der dann zur Seite geklappt wird, um die zu behandelnde Schicht zu erreichen. Sodann wird mithilfe des Excimer Lasers das Stroma, eine 0,1 mm tief liegende Hornhautschicht, neu modelliert.

Wie unterscheiden sich Femto-LASIK und LASIK?

Viele Patienten fragen sich, warum wir anstelle der LASIK, mit der es langjährige, sehr gute Erfahrungen gibt, eine Femto-LASIK-Behandlung empfehlen. Die Antwort ist einfach: Weil diese Weiterentwicklung der LASIK komplett berührungsfrei mit dem Laser durchgeführt werden kann. Damit wird für noch mehr Sicherheit und Präzision des Eingriffs gesorgt. Während bei der LASIK zur Herstellung des Flaps noch ein Schneidegerät, das sogenannte Mikrokeratom, zum Einsatz kommt, präpariert der behandelnde Arzt die Hornhautlamelle bei der augenschonenden Femto-LASIK mit dem sanften Femtosekundenlaser. Die möglichen Risiken einer Augenlaserbehandlung werden so noch weiter minimiert.

Ablauf Femto-LASIK

Nachdem die Augen mit Tropfen betäubt wurden, erzeugt der Operateur mit dem Femtosekundenlaser eine hauchdünne Hornhautlamelle, den Flap, der wie eine Tür zur Seite geklappt wird.

Im Anschluss wird die freiliegende Hornhautschicht mit dem Excimer Laser teilweise abgetragen und so die Brechkraft optimiert. Dieser Operationsschritt erfolgt komplett computergesteuert. Die Modellierung der Hornhaut basiert auf den Daten, die wir bei der gründlichen Voruntersuchung Ihrer Augen erhoben haben. Nach dem Lasereinsatz benötigen Sie in der Regel keine Sehhilfe mehr.

Wenn der eigentliche Lasereinsatz abgeschlossen ist, wird die Hornhautlamelle an die Ausgangsposition zurückgeklappt. Dort fungiert sie wie ein körpereigener Verband und schützt die behandelte Hornhautschicht. Eine Naht ist nicht nötig, der Schnitt verheilt von selbst.

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