Presbyond – innovative Laserkorrektur von Alterssichtigkeit

Im Laufe des Lebens lässt die Elastizität der Augenlinse nach und die Augen verlieren die Fähigkeit, Dinge in der Nähe scharf zu sehen. Ab etwa Mitte 40 ist die Naheinstellung so weit eingeschränkt, dass eine Brille benötigt wird. Wer eine Alternative zur Lese- oder ungeliebten Gleitsichtbrille sucht, dem wurde bislang meist zu einem Linsenaustausch geraten. Zur Korrektur Ihrer Alterssichtigkeit (fachsprachlich Presbyopie) können wir Ihnen mit dem Laserverfahren PRESBYOND Laser Blended Vision in unserer Praxis eine innovative Behandlungsmethode anbieten, die sich durch eine hohe Individualisierung und sehr gute postoperative Sehergebnisse auszeichnet. Das dafür verwendete Lasersystem des deutschen Herstellers Carl Zeiss Meditec AG ermöglicht den Patienten in der Regel nach dem Eingriff ein brillenfreies Leben. Presbyond ist eine Weiterentwicklung der etablierten Monovision und überzeugt mit hervorragender Sehschärfe im Nah- und Fernbereich.

Wie funktioniert Presbyond?

Lasergestützt werden die Augen bei der Presbyond-Methode auf verschiedene Distanzen korrigiert. Das dominante Auge wird hierbei für die Ferne optimiert, das heißt auf 0,00 dpt. Für eine gute Nahsicht wird das andere Auge leicht unterkorrigiert, nämlich auf -1,5 dpt., so dass Sie auf kurze Distanz alles scharf sehen können. Durch ein spezielles und für jeden Patienten individuelles Abtragungsprofil wird eine sehr gute Tiefenschärfe erzielt. In der mittleren Entfernung entsteht ein Überblendbereich, die sogenannte Blend Zone, in der Weitsicht und Nahsicht zu einer perfekten Symbiose zusammenlaufen. Genau in diesem mittleren Bereich überflügelt das Presbyond-Verfahren auch die herkömmliche Monovision.

Vorteile von Presbyond

  • Das schonende, moderne Verfahren PRESBYOND Laser Blended Vision zeichnet sich im Vergleich zur Monovision durch eine deutlich optimierte Blend Zone aus. Dadurch fällt es dem Gehirn wesentlich leichter, die Bilder der beiden Augen zusammenzuführen.
  • Normalerweise gewöhnen sich Patienten sehr rasch an den neuen Seheindruck und können in den allermeisten Fällen auf eine Sehhilfe verzichten.
  • Objekte in der Nähe und der Ferne werden scharf wahrgenommen, die Behandlungsmethode bietet aber auch hervorragende visuelle Schärfe im heiklen intermediären Bereich, etwa bei der Arbeit am Computerbildschirm. Laut Studien aus 2009 und 2012 wird das Presbyond-Verfahren von 97 % der Patienten sehr gut toleriert. Im Vergleich: Bei der Monovision liegt der Prozentsatz der Patienten, die nach dem Eingriff relativ problemlos eine scharfe Sicht im Nah- und Fernbereich erhalten, nur bei zwischen 59 und 67 %.
  • Ein weiterer wichtiger Pluspunkt der Korrektur von Alterssichtigkeit mit Presbyond besteht darin, dass die Behandlung keine Kontraindikation für eine Kataraktoperation darstellt. Sie können in der Zukunft also einen Linsenaustausch durchführen lassen, falls sich bei Ihnen ein Grauer Star entwickelt. Bei der Implantation einer monofokalen Linse profitieren Sie weiterhin von den Vorteilen der Presbyond-Behandlung. Es besteht aber auch die Möglichkeit, multifokale Linsen einzusetzen.
  • Klinische Studien haben außerdem gezeigt, dass das Kontrastsehen durch das Presbyond-Verfahren nicht reduziert wird. Der maßgeschneiderte Eingriff überzeugt zudem durch eine rasche Gewöhnung des Gehirns und somit eine schnelle Sehverbesserung.

Ablauf einer Presbyond-Behandlung

Das Presbyond-Verfahren läuft ähnlich ab wie die klassische Femto-LASIK: Nach oberflächlicher Betäubung wird mithilfe des Femtosekundenlasers ein Hornhautflap präpariert, der wie ein Deckel zur Seite geklappt wird. Anschließend wird die darunter nun freiliegende Hornhautschicht, das Stroma, neu modelliert. Hiefür trägt der Operateur mit dem Excimer Laser auf Grundlage Ihrer individuellen Daten, die in der Voruntersuchung erhoben wurden, Gewebe ab. Wenn die an Ihrem persönlichen Ablationsprofil orientierte Korrektur der Hornhaut erfolgt ist, wird der Flap wieder zurückgeklappt und fungiert als körpereigener Verband. Eine Naht ist nicht nötig. Der kurze ambulante Eingriff nimmt pro Auge etwa fünf bis zehn Minuten in Anspruch.

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